tumbling. writing. thinking. feeling
okay, man soll ja vorsichtig anfangen. also: test, test ;) ..
Ich wiederhole mich und ich kann nich abstreiten, dass meine einseitige Begeisterung für die
Deutsche Nationalbibliothek nicht unbedingt für Jedermann nachvollziehbar ist/wird. Für alle Menschen, die auf Bücher stehen und darauf, dass man in moderner, schöner Umgebung effektiv arbeiten kann, kann ich
meiner Bibliothek allerdings nur wärmstens und immer wieder neu empfehlen. Idealer kann aus meiner Sicht ein Arbeitsplatz nicht ausschauen :-) ..
Habe noch etwas Zeit. Will kurz über den Regen schreiben, der hier gerade schauerartig an die Fensterscheiben klatscht. Die Wolken hängen tief und die herabfallenden Tropfen haben es gar nicht weit, bis sie auf den Boden fallen. Draussen dominieren heute drei Farben: Grün, Grau und das Weiss der Häuser. Dazu weht es einen eher kalten Wind hinein. Ich mag das Fenster nicht schliessen, ich möchte vielmehr dem Regen zuhören. Das regelmässige Plätschern passt zu meiner Stimmung. Ich bin melancholisch, überlege schon die ganze Zeit, ob ich nicht ein bisschen Jazz hören soll. Aber dann hört man die Tropfen auch mehr allzu gut .. und das wäre schade. Heute steht nochmal ruhiges Arbeiten an und das Wetter passt eigentlich zum Tag und zur Arbeit. Mehr wollte ich gar nicht sagen ..
Nun sitze ich hier. Viele Nerds belagern Cologne. Manche beschnuppern sich, andere sehen sich wieder und freuen sich, endlich einmal Dinge nicht zehn Mal sagen und erklären zu müssen, die sie aussprechen. Ich sitze hier, bin seit heute leicht lädiert (mal wieder mein Rücken) und weiss nicht recht, ob ich lieber in Köln wäre oder hier. Ganz ehrlich wäre ich augenblicklich wohl doch lieber hier oder irgendwo draussen an einem schönen Lagerfeuer und hätte dabei WLAN. Das wäre auch nicht falsch, ehrlich gesagt.
Am Abend war meine Stimmung ein wenig gekippt. Ich habe mit meinem Rücken gehadert, sah den Livestream vom Barcamp und spürte die Ausgelassenheit, mit der man dort miteinander umging. Natürlich gab es auch Kleinigkeiten, die mich ein wenig geärgert haben. Aber .. ist das nicht immer so?
Sitze am Rechner. Es ist noch relativ früh und ich höre Juli. Draussen scheint die Sonne und von draussen strömt frische kühle Luft in den Raum. Gerade nach dem hektischen gestrigen Tag fühlt sich das augenblicklich extrem gut an. Bis gerade eben lief drüben in der Küche frischer Kaffee durch. Jetzt steht neben mir eine dampfende Tasse. Perfect Start!
Zugegeben. Ich habe das schon öfters geplant gehabt. Und auch jetzt nehme ich mir mal wieder vor, dass ich es angehe. Namentlich meine ich das updaten des Photoblogs. Und überhaupt: vielleicht ist es an der Zeit, endlich mal das Blog zu überarbeiten. Es gefällt mir nicht mehr wirklich. Sehr gerne würde ich eine Einheit in der Linie, eine einheitliche Handschrift im Design herausarbeiten zwischen meinem normalen Blog und dem Photoblog. Das wäre schön und natürlich wäre dies auch sinnvoll. Ohnehin will ich ja mein Blogdesign neu ausrichten und auch die Inhalte besser zusammenschweissen und kenntlich machen. Da wäre es doch
ein Abwasch, wenn ich auch gleich das Photoblog einbeziehen würde. Hmm ..
Es mag vollkommen unpopulär sein und doch empfinde ich wirkliche Erleichterung, dass es endlich mal wieder regnet und sich die Schwüle wenigstens kurzzeitig verziehen kann. Hach ja, ich bin eben nicht gemacht für diese ganz grosse Hitze. Natürlich wird es nicht lange dauern und dann fangen sie wieder an, die Stimmen, die nach dem Sommer schreien. Man möchte Euch allen zu rufen: Fliegt doch alle in die Wüste ;)!
Bevor aber das Wochenende offiziell eingeleutet werden konnte, hat sich dann doch allerhand Arbeit angesammelt und dabei bin ich zum Nach- und Aufarbeiten des gestrigen Tages in Frankfurt noch gar nicht gekommen. Das macht aber auch nix, denn nichts von alledem ist besonders zeitkritisch. Und jetzt dann endlich doch: Es ist Wochenende :-) .. und morgen abend gehen wir dann
zur Dichterschlacht. Hach ja :-)
Man müsste wieder viel mehr in der
Deutschen Bibliothek arbeiten können. Jeden Tag dorthin gehen, sich an einen Platz sehen, surfen, lesen, lernen, Kaffee trinken. Das wärs.